NEWS: Bernd Begemann über Kitano
Ich habe vor kurzem bemerkt, dass der von mir hochgeschätzte Bernd Begemann einen eigenen Podcast mit Filmkritiken betreibt (und das scheinbar schon seit einiger Zeit). Das nennt sich dann "Ohrensessel" und wer Bernd kennt, der weiß, dass das ganze nicht nur vor Humor sondern auch vor Fachwissen und Augenzwinkern nur so strotzt.
Und das beste ist, dass er auch eine Folge über die Kitano-Collectors-Box von Rapid-Eye-Movies produziert hat (die Box gibts z.B. bei Amazon), in der es um Violent Cop, Boiling Point und Sonatine geht. Das ganze dauert knapp 45 Minuten und ist jede einzelne davon wert! Zieht es euch rein - und am besten auch alle Platten von Bernd Begemann und seiner Band und auch noch alle anderen Podcast-Folgen vom Ohrensessel. Beste Unterhaltung von Deutschlands charmantestem Pop-Entertainer! |
NEWS: Kitano's neuer Wurf: "Akiresu to Kame"
Zu den 65. Filmfestspielen von Venedig brachte Kitano seinen neuen Film "Akiresu to Kame" (übersetzt: "Achilles und die Schildkröte") in den Wettbewerb mit ein. Er gewann zwar keinen der begehrten Löwen (wie es 1997 mit Hana-Bi gelang), aber immerhin wurde ihm der Bastone Bianco Award (Filmcritica) zuteil. Der Film startete in Japan offiziell am 20. September in den Kinos.
Wer des Japanischen mächtig ist, schaut am besten auf der offiziellen Website zum Film von Office Kitano vorbei. Bei Youtube gibts natürlich schon den Trailer zu bewundern.
Erzählt wird die Geschichte des Waisenjungen Machisu (Anspielung auf "Matisse"), welcher eine Leidenschaft für die Kunst entwickelt und später versucht, sich als Maler zu verdingen.
Kurze Inhaltsbeschreibung: Der Film begleitet Machisu durch sein Leben von der Kindheit bis zum Alter mit allen Höhen und Tiefen und behandelt drei Abschnitte. Machisu wächst in einem kleinen Dorf auf und malt selbst. Seit ein Künstler seine Familie besucht hat und ihm eine Baskenmütze als Lob für seine Bilder geschenkt hat, hat er auch den Traum ein Künstler zu werden. Nach dem tragischen Tod seiner Eltern nimmt sich sein Onkel seiner an. Als junger Mann besucht Machisu die Kunsthochschule und finanziert seinen Unterhalt mit Nebenjobs. Bei einem lernt er eine hübsche Frau kennen und lieben. Die beiden heiraten. Im späteren Alter kämpft Machisu immer noch damit, dass seine Werke keine herausragenden Rezensionen von Kritikern erhalten. Seine künstlerischen Aktivitäten "eskalieren" und seine Familie wird in Mitleidenschaft gezogen. Es kommt zur Krise ...
Der Titel des Films ist allem Anschein nach eine Referenz auf ein philosophisches Paradoxon aus dem alten Griechenland.
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Willkommen
auf www.takeshi-kitano.de. Es gibt nicht sonderlich viele halbwegs vernünftige deutsche Websites über das
filmische Werk von Takeshi Kitano. Deshalb wird an dieser Stelle versucht, dies ein wenig nachzuholen. Takeshi Kitano
ist ein Großmeister seines Fachs und ich möchte jedem seine Filme
ans Herz legen, der Interesse an japanischen Filmen mit Tiefgang
hat. Ob die Filme etwas für euch sind, könnt ihr am besten selbst
herausfinden, indem ihr euch auf die entsprechenden Seiten begebt.
Auf diesen Seiten geht es primär um die Filme, bei denen Kitano an Regie und Drehbuch beteiligt war - Filme, in denen Kitano nur als Schauspieler mitgewirkt hat, werden nicht behandelt. Für alle, die sich auch für Kitanos diverse Shows im japanischen Fernsehen interessieren, wurde eine kleine Sonderseite mit ein paar Informationen eingerichtet.
Für
die Film-Interessierten habe ich aus verschiedensten Quellen eine Biographie
zusammengestellt, sowie auch eine Auflistung der
Personen, die Kitano durch viele seiner Filme begleitet haben. Außerdem
gibts noch eine kleine Liste von lohnenswerten Links,
die sich auch mit dem Thema beschäftigen.
Viel Spaß
auf diesen Webseiten!
Axel
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